Skip to content

Pharmacological characterization of new psychoactive substances

Ronald Derndorfer

University of Vienna July 8, 2026 Peer reviewed DOI: 10.25365/thesis.81446 via OpenAlex

Summary

MDMA is being studied for PTSD treatment, but the FDA requested more safety and efficacy data. This work examined six benzofurancathinone derivatives for their activity on serotonin, dopamine, and norepinephrine transporters. The results indicated that the chemical structure influenced potency, with the highest potency observed at the dopamine transporter. All substances induced serotonin release, while only one derivative showed release at the dopamine transporter. These findings suggest potential for these compounds in PTSD therapy.

Study at a glance

Key finding Selected benzofurancathinones may exhibit selective serotonergic activity and could be promising candidates for further pharmacological evaluation in PTSD treatment.

Abstract

Neue psychoaktive Substanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung im Bereich der öffentlichen Gesundheit und könnten neue therapeutische Ansätze für psychiatrische und kognitive Störungen ermöglichen. MDMA wird derzeit in Phase-3-Studien als Ergänzung zur Psychotherapie zur Behandlung von PTBS untersucht. Nach zwei Phase-3-Studien forderte die FDA in einem Complete Response Letter weitere Untersuchungen zur Sicherheit und Wirksamkeit. Dies führte zur Entwicklung von MDMA-Analoga mit potenziell verbesserten pharmakologischen Profilen. In dieser Masterarbeit wurden sechs Benzofurancathinon-Derivate in vitro hinsichtlich ihrer Aktivität an den Monoamintransportern SERT, DAT und NET untersucht. Hierzu wurden Wiederaufnahmehemmungs- und superfusionsbasierte Freisetzungsassays in HEK-293-Zellen durchgeführt und IC50-Werte sowie Freisetzungseigenschaften bestimmt. Die Ergebnisse zeigten, dass Stereochemie, Substituentenposition am Benzofuranring und Alkylkettenlänge die IC50 Werte beeinflussen. Die Potenz variierte zwischen den Transportern mit der höchsten Potenz am DAT, gefolgt von NET und SERT. Alle untersuchten Substanzen induzierten Freisetzung an SERT. Am DAT wurde Freisetzung nur für R-βK-6-MAPB beobachtet, während am NET beide Stereoisomere von βK-6-MAPB Freisetzung zeigten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ausgewählte Benzofurancathinone eine selektive serotonerge Aktivität aufweisen könnten und somit potenziell vielversprechende Kandidaten für eine weitere pharmakologische Evaluierung in der Behandlung von PTBS darstellen.

Tags

Comments

No comments yet.

Log in to comment