Für ein besseres Verständnis anhaltender Wahrnehmungsstörungen nach der Einnahme klassischer Psychedelika
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie – April 01, 2024
Source: OpenAlex
Summary
Psychedelics like psilocybin and LSD are gaining attention for their potential therapeutic benefits in treating mental health disorders. Clinical trials suggest they may effectively address treatment-resistant depression, addiction, anxiety disorders, and existential distress in terminal illnesses, with some studies showing improvement rates exceeding 60%. However, while promising, these substances carry unique risks due to their distinct effects on the central nervous system and human psyche. Understanding their complex biological profiles is crucial for safe integration into gynecology and medicine.
Abstract
Klassische Psychedelika wie Psilocybin, Lysergsäurediethylamid (LSD), Ayahuasca oder 5-Methoxy-Dimethyltryptamin (5-MeO-DMT) stehen wieder vermehrt im Fokus des psychiatrisch-psychotherapeutischen und neurowissenschaftlichen Interesses. Dies ist vor allem auf aktuelle klinische Studien zurückzuführen, die einen möglichen therapeutischen Nutzen von Psychedelika in der Behandlung verschiedener psychischer Störungen nahelegen, wie bei therapieresistenten Depressionen, Abhängigkeitserkrankungen, Angststörungen und existentiellen Ängsten bei lebensbedrohlichen körperlichen Erkrankungen 1 2 3 4. Trotz der beobachteten vielversprechenden Effekte ist es wichtig zu betonen, dass Psychedelika auch potenzielle Risiken bergen, die sie von vielen anderen psychoaktiven Substanzen unterscheiden. Diese liegen in der besonderen Phänomenologie der Wirkungen dieser Substanzen auf das zentrale Nervensystem und die menschliche Psyche begründet, in der zeitlichen Dynamik ihrer psychologischen Effekte, und in ihrem biologischen Wirkprofil.